Instrument: Die Westerngitarre
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Die Westerngitarre ist eine Weiterentwicklung der Konzertgitarre. Irgendwann war die Konzertgitarre nicht mehr laut genug, um mit anderen Instrumenten mithalten zu können und so forderten die Gitarristen lautere "Arbeitsgeräte". Aus diesem Wunsch entstanden die Westerngitarren. Ihre Bauform ist durch einen größeren Klangkörper und eine andere Kopfplatte (Wirbelzapfen stehen im 90 Grad Winkel auf der Kopfplatte) gekennzeichnet. Die Nylonsaiten müssen den Stahlsaiten weichen. Das Griffbrett ist schmaler und der Gitarrenhals ist dünner als bei der Konzertgitarre ausgelegt.
Die Westerngitarre ist in vielen Musikrichtungen zu Hause. Alle Arten von Country, Pop, Folk, Picking und vieles mehr stellen ihr Anwendungsgebiet dar. Der Ursprung der Westerngitarre findet sich in Amerika, was auch die Musikstile erklärt. Entwickelt wurde sie von einem deutschstämmigen Gitarrenbauer namens "Martin". Die Spieltechniken sind ebenfalls breit gefächert. Das Instrument liegt auf dem rechten Bein oder hängt an einem Gurt über der Schulter. Die Saiten werden entweder mit den Fingernägel, speziellen Fingerpicks oder einem Plektron (Spielplättchen) angeschlagen. Weltbekannte Musiker wie Simon und Garfunkel oder Johnny Cash werden mit der Westerngitarre verbunden. |