Instrument: Die Elektrogitarre

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Als den Gitarristen auch die Westerngitarren nicht mehr laut genug waren und das Zeitalter der Elektronik anbrach, versuchte man aufwendig, die Gitarre zu "elektrifizieren". Mehrere Instrumentenbauer lieferten sich "heiße" Entwicklungsrennen. Bis schließlich ein Radio- und Fernsehtechniker namens Leo Fender die erste reine E-Gitarre auf den Markt bringt. Diese Gitarre hat eine schmalen Hals, der an einen massiven (!!) Gitarrenkörper geschraubt (!!) ist. In diesen Gitarrenkörper sind zwei elektromagnetische Tonabnehmer eingelassen, die die Schwingungen der Stahlseiten (!!) in einen schwachen elektrischen Strom umwandeln. Dieser Strom wird über ein angeschlossenes Kabel zu einem elektrischen Verstärker geleitet, der die Töne dann über einen Lautsprecher hörbar macht.

Mittlerweile ist die E-Gitarre absolut stilübergreifend. Ausnahmen bilden die rein klassischen Musikrichtungen, wie beispielsweise der Flamenco, und auch die alleinige Begleitung eines Sängers ist eher der Westerngitarre überlassen.

Die E-Gitarristen haben viele neue Spieltechniken hervorgebracht, die ohne elektronische Verstärkung nicht möglich wären. Als E-gitarrentypisch kann man aber das Spielen mit Plektron und das Im-Stehen-Spielen bezeichnen. "Garnierende Spieltricks" wie Hammering, Bending oder Tapping werden nicht das Ende der Fahnenstange sein. Hier wird noch fleißig gebastelt und getestet und alle paar Jahre "fällt ein Gitarrist vom Himmel", dem etwas Neues einfällt.

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